Eine Zustimmungsanordnung zu den Regelungen für Kinder ist eine rechtlich bindende Vereinbarung, die festlegt, wo Ihre Kinder leben werden, wann sie Zeit mit jedem Elternteil verbringen und wie praktische Entscheidungen getroffen werden. Sie soll Kindern Stabilität und Klarheit geben und Eltern helfen, Konflikte und Unsicherheit zu vermeiden.

Unten finden Sie eine Vorlage zum Kopieren und Einfügen sowie praktische Tipps, damit Ihre Anordnung umsetzbar ist und sich am Wohl Ihrer Kinder orientiert.






MIT ZUSTIMMUNG WIRD ANGEORDNET, DASS:

1. Lebensregelung
Das/die Kind(er), [insert full names and dates of birth], sollen bei [Applicant/Respondent] unter [insert address] leben.
Das/die Kind(er) sollen außerdem wie nachfolgend geregelt Zeit mit [other parent] verbringen.


2. Regelmäßiger Kontaktplan
Das/die Kind(er) sollen wie folgt Zeit mit [other parent] verbringen:

  • Jedes zweite Wochenende von Freitag 17:00 Uhr (oder nach der Schule) bis Sonntag 17:00 Uhr.

  • Eine Übernachtung unter der Woche jeweils mittwochs von nach der Schule bis Donnerstagmorgen.

  • [Für jüngere Kinder: Zwei Nachmittage pro Woche, 14:00 bis 17:00 Uhr, im Zuhause des Kindes oder in einer vertrauten Umgebung.]


3. Schulferien und besondere Anlässe

  • Das/die Kind(er) verbringen die Hälfte aller Schulferien mit jedem Elternteil; die Termine werden mindestens einen Monat im Voraus vereinbart.

  • Weihnachten wird jedes Jahr abwechselnd geregelt: In geraden Jahren verbringen das/die Kind(er) Heiligabend und den Weihnachtsmorgen mit [Parent A], und den Nachmittag des 25. Dezember sowie den 2. Weihnachtstag mit [Parent B]; in ungeraden Jahren ist die Regelung umgekehrt.

  • Geburtstage werden jedes Jahr abwechselnd gefeiert, oder beide Eltern können an einer gemeinsamen Feier teilnehmen, wenn dies vereinbart wird.


4. Entscheidungsfindung
Beide Eltern sollen miteinander Rücksprache halten und gemeinsame Entscheidungen über wesentliche, das/die Kind(er) betreffende Angelegenheiten treffen, darunter:

  • Bildung (Wahl der Schule, wesentliche Änderungen)

  • Gesundheit (medizinische Behandlung, Anmeldung bei Hausarzt/Zahnarzt)

  • Religiöse Erziehung


5. Kommunikation und Informationsweitergabe
Die Eltern sollen einander über alle wesentlichen Änderungen, die das/die Kind(er) betreffen, informieren, einschließlich:

  • Änderung der Anschrift

  • Wechsel der Schule oder Kindertagesstätte

  • Ernste gesundheitliche Angelegenheiten oder Unfälle


6. Förderung von Beziehungen
Beide Eltern sollen die Beziehung des/der Kind(er) zu beiden Seiten der Familie, einschließlich Großeltern und weiterer Verwandter, fördern und unterstützen.


7. Flexibilität und weitere Regelungen
Alle weiteren Regelungen oder Änderungen dieser Anordnung sollen von den Parteien schriftlich vereinbart werden.
Entsteht eine Streitigkeit, sollen die Parteien versuchen, diese vor einer erneuten Anrufung des Gerichts durch Gespräche oder Mediation zu lösen.


UNTERSCHRIEBEN:

Applicant

Respondent


Datum: ________________




Tipps, damit Ihre Anordnung praktikabel und kindgerecht ist

Seien Sie konkret:

  • Legt genaue Zeiten, Daten und Orte für den Kontakt fest – vermeiden Sie vage Formulierungen.

  • Regeln Sie Ferien, Geburtstage und besondere Anlässe klar, damit alle wissen, was sie erwartet.

Halten Sie die Kommunikation offen:

  • Vereinbaren Sie, Aktualisierungen zu Schule, Gesundheit und Aktivitäten schriftlich zu teilen (per E-Mail, SMS oder über einen gemeinsamen Online-Kalender).

  • Legen Sie im Voraus fest, wie Sie einander über Änderungen, Notfälle oder Reisepläne informieren.

Konzentrieren Sie sich auf die Bedürfnisse des Kindes:

  • Erstellen Sie einen Zeitplan, der zum Alter und zur Tagesroutine Ihres Kindes passt und Schule, Schlaf und Aktivitäten berücksichtigt.

  • Verwenden Sie neutrale, respektvolle Sprache – vermeiden Sie Kritik oder Schuldzuweisungen.

Planen Sie Flexibilität ein:

  • Das Leben ändert sich – nehmen Sie eine Klausel auf, nach der Regelungen bei Bedarf überprüft und aktualisiert werden können, idealerweise schriftlich.

  • Ist eine Änderung erforderlich, schlagen Sie diese schriftlich vor und lassen Sie angemessen Zeit für eine Antwort.

Fördern Sie positive Beziehungen:

  • Unterstützen Sie die Beziehung Ihres Kindes zu beiden Eltern und zur erweiterten Familie, einschließlich regelmäßiger Kontakte und gemeinsamer Veranstaltungen, soweit möglich.

  • Vermeiden Sie es, das Kind in die Mitte von Streitigkeiten Erwachsener zu ziehen – halten Sie die Kommunikation direkt und schriftlich.





    Beispiel-Kontaktpläne für verschiedene Altersgruppen





  • Neugeborene und Babys (0–2 Jahre):

    • Das Kind lebt bei [main carer] und verbringt drei Mal pro Woche jeweils zwei Stunden mit [other parent], im Zuhause des Kindes oder in einer vertrauten Umgebung.

    • Wenn das Kind wächst, können die Besuche auf Halbtage ausgeweitet werden, wobei Schlaf- und Fütterungsrhythmen stets zu berücksichtigen sind.

    • Beide Eltern nehmen nach Möglichkeit gemeinsam an Gesundheitsterminen und wichtigen Entwicklungsschritten teil.


    Kleinkinder (2–4 Jahre):

    • Das Kind lebt bei [main carer] und verbringt jeden Samstag von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr Zeit mit [other parent].

    • Ein Besuch unter der Woche zum Abendessen und Spielen, von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

    • Wechselnde Wochenenden mit Übernachtung können eingeführt werden, wenn sich das Kind eingelebt hat und sich wohlfühlt.


    Schulkinder (5–11 Jahre):

    • Das Kind lebt bei [main carer] und verbringt jedes zweite Wochenende von Freitag nach der Schule bis Sonntag 17:00 Uhr mit [other parent].

    • Eine Übernachtung pro Woche, z. B. von Mittwoch nach der Schule bis Donnerstagmorgen.

    • Die Hälfte aller Schulferien, wobei Ostern, Sommer- und Weihnachtsferien abwechselnd geregelt werden.


    Teenager (ab 12 Jahren):

    • Das Kind verbringt abwechselnde Wochen mit jedem Elternteil, oder

    • Das Kind lebt bei [main carer] und verbringt jedes zweite Wochenende sowie eine Übernachtung unter der Woche mit [other parent].

    • Die Wünsche des Kindes und seine sozialen Verpflichtungen werden bei der Planung des Wechselrhythmus berücksichtigt.


    Beispielregelungen für Weihnachten und Ferien

    Weihnachten:

    • Das Kind verbringt Heiligabend und den Weihnachtsmorgen mit [Parent A] sowie den Nachmittag des 25. Dezember und den 2. Weihnachtstag mit [Parent B].

    • Wechseln Sie die Regelung jedes Jahr, sodass beide Eltern jedes zweite Jahr den Weihnachtsmorgen haben.

    • Berücksichtigen Sie nach Möglichkeit Zeit für Besuche bei der erweiterten Familie.


    Schulferien:

    • Das Kind verbringt die Hälfte jeder Schulferien mit jedem Elternteil; die Termine werden mindestens einen Monat im Voraus vereinbart.

    • In den Sommerferien verbringt das Kind die ersten zwei Wochen mit [Parent A], die nächsten zwei Wochen mit [Parent B] und die letzte Woche an wechselnden Tagen.


    Geburtstage:

    • Das Kind verbringt seinen/ihren Geburtstag in geraden Jahren mit [Parent A] und in ungeraden Jahren mit [Parent B], oder

    • Beide Eltern nehmen, wenn möglich, an einer gemeinsamen Feier teil.


    So nutzen Sie diese Beispiele

    • Passen Sie Zeiten, Tage und Orte an das Alter, die Routine und das Wohlbefinden Ihres Kindes an.

    • Stellen Sie das Wohl Ihres Kindes immer an erste Stelle und halten Sie die Kommunikation offen.

    • Wenn Sie unsicher sind, beginnen Sie mit kürzeren Besuchen und bauen Sie diese aus, sobald sich Ihr Kind eingewöhnt hat.





Möchten Sie Feedback zu Ihrer Zustimmungsanordnung?
Laden Sie sie hoch oder kopieren Sie sie und fügen Sie sie in Caira ein, um sofort Hinweise zu Fallstricken und häufigen Fehlern zu erhalten.

Kostenlose Kindersorgeregelung England/Wales

Jetzt chatten. Kostenlos testen!

Keine Kreditkarte erforderlich.

Jetzt chatten. Kostenlos testen!

Keine Kreditkarte erforderlich.

Jetzt chatten. Kostenlos testen!

Keine Kreditkarte erforderlich.