Arbeiten Sie an der Probezeit im deutschen Arbeitsvertrag? Laden Sie relevante Dateien zu Caira hoch und machen Sie daraus eine praktische Dokumenten-Checkliste. Fragen Sie nach deutschem Recht, nach Brief- oder Formularentwürfen, und laden Sie Dateien zur Prüfung hoch.
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  • Prüfen Sie zuerst Kündigungsdatum, Frist, Vertrag, Abmahnungen, Gehaltsnachweise und Nachrichten.

  • Bei 1 Mio. EUR Gehalt, Bonus oder Abfindung kann eine saubere Chronologie die Verhandlung verändern.

  • Sichern Sie rechtmäßige Beweise, aber nehmen Sie keine vertraulichen Dateien mit, auf die Sie keinen Zugriff haben sollten.

  • Nutzen Sie Caira für eine Zeitleiste und eine Antwort-Checkliste.

Ein deutscher Arbeitsvertrag ist mehr als ein Gehaltsdokument. Sehen Sie ihn vor der Unterschrift als Karte des Arbeitsverhältnisses. Fragen Sie: Was ist schriftlich zugesagt? Was kann sich mit der Zeit ändern? Wie läuft die Probezeit? Wie wird die Kündigungsfrist berechnet? Welchen Nachweis brauchen Sie, wenn es endet? Diese Checkliste geht über Kündigung oder Probezeit hinaus. Nutzen Sie sie vor der Unterschrift und bei der Prüfung von Unterlagen, besonders bei Probezeit, Kündigungsfrist, Tarifverträgen, Nebenabreden oder Firmenrichtlinien.

Mit Schriftangaben beginnen

Das Nachweisgesetz aus der amtlichen Quelle ist Ihr wichtigster Anhaltspunkt für schriftliche Angaben zum Arbeitsverhältnis. Halten Sie eine kurze Angebots-E-Mail nie für ausreichend. Sind die echten Bedingungen über Vertrag, Handbuch, Provisionsplan, Homeoffice-Regeln oder Betriebsvereinbarung verteilt, sammeln Sie alles in einem Ordner. Legen Sie den unterschriebenen Vertrag, Anlagen, Stellenbeschreibung, Vergütungsaufstellung, Arbeitszeitregeln, Bonus- oder Provisionsdaten, Urlaubsregel, Probezeitklausel, Kündigungsklausel und jeden Verweis auf einen Tarifvertrag ab. Steht in einer Klausel, dass wichtige Details in einer Richtlinie stehen, speichern Sie die genaue Version.

Parteien und Rolle prüfen

Bestätigen Sie den Namen des Arbeitgebers, den Arbeitsort, die Jobbezeichnung, das Startdatum, die Berichtslinie und ob der Vertrag befristet oder unbefristet ist. Gehört der Arbeitgeber zu einer größeren Gruppe? Dann muss dieselbe juristische Person Ihr Gehalt zahlen und Ihre offiziellen Unterlagen ausstellen. Gehören Versetzungen, Reisen, Hybrid- oder Rufbereitschaft, Wochenendarbeit oder Einsätze beim Kunden dazu, muss der Vertrag das klar regeln. Verlassen Sie sich nicht auf mündliche Zusagen.

Eine unklare Mobilitätsklausel kann später wichtig werden. Sie kann Sie treffen, wenn das Unternehmen Ihren Ort oder Ihre Hauptaufgaben ändern will.

Probezeit genau prüfen

Eine Probezeitklausel muss klar erkennbar sein. Notieren Sie, wie lange die Probezeit dauert, welche Kündigungsfrist gilt, ob die Bestätigung Änderungen bei Gehalt oder Leistungen auslöst und ob ein Tarifvertrag beteiligt ist. Gehen Sie nicht davon aus, dass die Probezeit alle anderen Regeln aufhebt. Aber halten Sie eine Klausel nicht schon deshalb für unwirksam, weil sie streng wirkt. Bei dringenden Fragen zur Kündigung holen Sie sofort Rat ein. Für die Checklisten-Ansicht sollten Sie vor dem ersten Tag genau wissen, was im Dokument steht.

Fristen und Form prüfen

Das BGB regelt Kündigungsfristen und die Schriftform. Darum ist die Klausel zur Kündigungsfrist genau zu lesen. Vergleichen Sie die Fristen in und nach der Probezeit, für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Achten Sie auf Staffelungen nach Betriebszugehörigkeit, Verweise auf Tarifverträge und Regeln zum Monats- oder Quartalsende. Denken Sie daran: Über das Ende des Arbeitsverhältnisses zu sprechen, ist nicht dasselbe wie eine formelle schriftliche Kündigung zu erhalten. WhatsApp-Nachrichten, Kalendereinladungen oder lockere Bemerkungen ersetzen rechtlich kein Kündigungsschreiben. Prüfen Sie immer das aktuelle Recht und Ihre Unterlagen.

Gehalt, Stunden, Abzüge

Trennen Sie Ihr Grundgehalt von allen Extras: Zulagen, Boni, Provisionen, Überstunden, Auslagenersatz, Zusatzleistungen, Firmenwagen, Aktienpläne oder Umzugshilfe. Prüfen Sie bei Überstunden, ob sie bezahlt, durch Freizeit ausgeglichen oder stillschweigend im Gehalt enthalten sind. Gibt es Abzüge, Rückzahlungen von Ausbildungskosten, Rückgabepflichten für Geräte oder Rückforderungen bei Umzug? Finden und markieren Sie das vor der Unterschrift. Fragen Sie, wie Ihre Gehaltsabrechnungen aussehen werden. Eine saubere Tabelle zu Gehalt, Zeiträumen, variablen Posten und Belegen ist besser als ein langer Streit später.

Befristung und Zusatzdokumente

Ist der Job befristet, bewahren Sie die erste Vereinbarung und jede Verlängerung zusammen auf. Details zur Befristung hängen oft von Fristen und genauer Sprache ab. Unterschreiben Sie nach dem Start keinen geänderten Vertrag, ohne zu verstehen, was neu ist. Prüfen Sie auch Nebenabreden. Wettbewerbsverbote, Vertraulichkeit, Rechte am geistigen Eigentum, Datenschutzregeln und Gerätevorgaben können auch nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses wirken. Dieser Leitfaden entscheidet nicht, ob eine Klausel vor Gericht hält. Er soll helfen, Probleme früh zu erkennen.

Kurze Anfrage vor Unterschrift

Betreff: Bitte um vollständige Vertragsunterlagen

Sehr geehrte/r [Name], vielen Dank für den Vertragsentwurf. Vor der Unterschrift bitte ich um die vollständigen Unterlagen zu Arbeitsbeginn, Tätigkeitsbeschreibung, Vergütung und Arbeitszeit. Bitte senden Sie mir auch Angaben zu Probezeit und Kündigungsfrist. Gehören Anlagen oder Betriebsvereinbarungen zum Vertrag, bitte ich ebenfalls um diese Unterlagen. Ich möchte alles vollständig prüfen und für meine Akten speichern. Mit freundlichen Grüßen [Name]

Wo Unwildered passt

Laden Sie Ihren Vertrag, Anlagen, das Angebotschreiben, Richtlinien, Ihren Vergütungsplan und jeden deutschsprachigen Text hoch, der Ihnen unklar ist. Unwildered kann Ihre Unterlagen in eine Klausel-Checkliste verwandeln. Es hilft Ihnen auch, schnell Fragen für HR, eine Gewerkschaft, die Versicherung oder Caira-Rechtssupport zu sammeln.

Quellen

  • BMAS-Arbeitsleitfaden

  • Gesetze im Internet

  • Infos der Arbeitsgerichte

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und keine Rechts-, Finanz-, Medizin- oder Steuerberatung.

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