Finanzunterlagen zusammentragen:
Fordern Sie aktuelle Kontoauszüge, Kreditkartenabrechnungen, PayPal- und alle Online-Zahlungskonten an oder sammeln Sie diese.
Achten Sie auf Zahlungen an oder von Namen wie:
Coinbase
Binance
Kraken
Gemini
Bitstamp
Crypto.com
Revolut (wird manchmal für Kryptokäufe genutzt)
Notieren Sie alle größeren Bargeldabhebungen oder unerklärlichen Überweisungen.
Hinweise in Dokumenten und Geräten prüfen:
Durchsuchen Sie E-Mails, gemeinsam genutzte Computer oder Cloud-Konten nach Begriffen wie „crypto“, „Bitcoin“, „Ethereum“, „wallet“ oder „seed phrase“.
Achten Sie auf Dateien oder Screenshots mit langen Zeichen- und Zahlenfolgen (das könnten Wallet-Adressen oder Transaktions-IDs sein).
Speichern Sie alle Beweise, die Sie finden – machen Sie Screenshots oder Kopien.
Direkt fragen (wenn es sicher ist):
„Besitzen Sie Kryptowährungen oder digitale Vermögenswerte?“
„Haben Sie Börsen wie Coinbase oder Binance genutzt?“
„Haben Sie Krypto-Wallets oder Konten, von denen ich wissen sollte?“
Welche Zahlen und Details sind wichtig?
An Beträge, die an Börsen gesendet wurden (auch kleine Summen können wachsen).
Datum und Häufigkeit der Transaktionen.
Namen der Börsen, Wallet-Adressen oder Transaktions-IDs.
Wohin sollte die Spur führen?
Von Ihrem Manns Bank- oder Kartenkonto zu einer Kryptobörse und dann möglicherweise zu einer persönlichen Wallet.
Wenn Sie eine Wallet-Adresse finden, können Sie deren Verlauf mit einem Blockchain-Explorer nachsehen (z. B. Blockchain.com für Bitcoin oder Etherscan für Ethereum).
In England und Wales müssen beide Parteien bei einer Scheidung eine „vollständige und wahrheitsgemäße“ finanzielle Offenlegung vornehmen. Das bedeutet, dass Sie Anspruch darauf haben, alle Finanzunterlagen Ihres Mannes zu sehen – einschließlich derjenigen zu Kryptowährungen.
Wichtige Formulare und Schritte:
Formular E: Dies ist das wichtigste Formular zur finanziellen Offenlegung. Es erfordert Angaben zu allen Vermögenswerten, Einkünften, Verbindlichkeiten sowie etwaigen Krypto-Beständen oder Wallets.
Fragebögen: Wenn Sie versteckte Vermögenswerte vermuten, können Sie nach Formular E einen Fragebogen einreichen und weitere Details zu Kryptotransaktionen, Wallets und Börsenkonten anfordern.
Kontoauszüge: Das Gericht erwartet mindestens 12 Monate Kontoauszüge für alle Konten, aus denen Zahlungen an Kryptobörsen hervorgehen können.
Offenlegungspflicht: Ihr Mann muss alle Vermögenswerte offenlegen, einschließlich digitaler. Tut er das nicht, kann das Gericht nachteilige Schlüsse ziehen und ihn bei der abschließenden Regelung sanktionieren.
Wenn Sie Hinweise auf Krypto finden, führen Sie diese in Ihrem eigenen Formular E klar auf und bitten Sie in Ihrem Fragebogen um weitere Details. Das Gericht kann Ihren Mann anordnen, Wallet-Adressen, Transaktionsverläufe und Auszüge von Börsen vorzulegen.
Zusammenfassung:
Die finanzielle Offenlegung ist gesetzlich vorgeschrieben. Verwenden Sie Formular E und stellen Sie gezielte Fragen zu Krypto. Das Gericht kann Ihren Mann zwingen, versteckte digitale Vermögenswerte offenzulegen, um eine faire Aufteilung sicherzustellen.
Die Grundlagen von Krypto (einfach erklärt)
Krypto ist digitales Geld, das mit echtem Geld gekauft und in Online-„Wallets“ gespeichert wird.
Jede Transaktion wird in einem öffentlichen Register (der Blockchain) erfasst – sie ist nicht wirklich verborgen.
Auch wenn der Name Ihres Mannes nicht angezeigt wird, lässt sich die Geldspur von der Bank über die Börse bis zur Wallet verfolgen.

Wenn Sie unsicher oder überfordert sind
Laden Sie Ihre Kontoauszüge, Screenshots oder Tabellen in Caira hoch.
Stellen Sie Fragen wie „Ist das eine Kryptotransaktion?“ oder „Was bedeutet diese Wallet-Adresse?“
Caira erklärt alles in einfachem Englisch und hilft Ihnen, eine Checkliste für die nächsten Schritte zu erstellen.
Denken Sie daran:
Krypto ist nicht unsichtbar – es gibt immer eine Spur.
Sie müssen kein Technikexperte sein, um anzufangen.
Beginnen Sie mit dem, was Sie finden können, und scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen.
Ihnen steht ein fairer Anteil an allen Vermögenswerten zu, ob digital oder nicht. Mit diesen Schritten sind Sie bereits auf dem richtigen Weg.
Begriffe, die Sie kennen sollten:
Was ist Bitcoin?
Bitcoin ist eine Art digitales Geld. Es ist die bekannteste Kryptowährung und dient für Menschen, die neu bei Krypto sind, oft als Ausgangspunkt.
Was ist Kryptowährung (Crypto)?
Kryptowährung ist ein Oberbegriff für digitales Geld, das nicht von einer Regierung oder Bank kontrolliert wird. Bitcoin ist ein Beispiel, aber es gibt Tausende weitere.
Was sind Altcoins?
Altcoins sind einfach „alternative Coins“ – also jede Kryptowährung, die nicht Bitcoin ist. Beispiele sind Ethereum, Solana und Ripple.
Was sind NFTs?
NFT steht für „non-fungible token“. Stellen Sie es sich als digitales Eigentumszertifikat für Dinge wie Kunst, Musik oder sogar Tweets vor. NFTs werden mit Kryptowährung gekauft und verkauft.
Was ist eine Wallet?
Eine Krypto-Wallet ist wie ein digitales Bankkonto. Sie speichert Ihre Kryptowährungen und hat eine eindeutige Adresse (eine lange Zeichen- und Zahlenfolge). Diese Adresse brauchen Sie, um Krypto zu senden oder zu empfangen.
Wenn Sie mehr Details brauchen, kann unser Daniels v walker application. What is it and what’s the legal test for expert witnesses? helfen.
Vielleicht ist auch Deemed Domicile by years (UK Tax): What It Means and Where People Slip Up nützlich.
