1. Finanzunterlagen zusammenstellen:

    • Bitte um aktuelle Kontoauszüge, Kreditkartenabrechnungen, PayPal-Transaktionen und Unterlagen zu allen Online-Zahlungskonten.

    • Suche nach Zahlungen an oder von Namen wie:

      • Coinbase

      • Binance

      • Kraken

      • Gemini

      • Bitstamp

      • Crypto.com

      • Revolut (wird manchmal für Krypto-Käufe genutzt)

    • Notiere alle größeren Barabhebungen oder unerklärlichen Überweisungen.

  2. Nach Hinweisen in Dokumenten und Geräten suchen:

    • Durchsuche E-Mails, gemeinsam genutzte Computer oder Cloud-Konten nach Wörtern wie „crypto“, „Bitcoin“, „Ethereum“, „wallet“ oder „seed phrase“.

    • Suche nach Dateien oder Screenshots, die lange Zeichenfolgen aus Buchstaben und Zahlen zeigen (das könnten Wallet-Adressen oder Transaktions-IDs sein).

    • Speichere alle Beweise, die du findest – mache Screenshots oder Kopien.

  3. Direkte Fragen stellen (wenn es sicher ist):

    • „Besitzt du Kryptowährungen oder digitale Vermögenswerte?“

    • „Hast du Börsen wie Coinbase oder Binance genutzt?“

    • „Hast du Krypto-Wallets oder Konten, von denen ich wissen sollte?“

  4. Welche Zahlen und Details sind wichtig?

    • Beträge, die an Börsen gesendet wurden (auch kleine Summen können wachsen).

    • Datum und Häufigkeit von Transaktionen.

    • Namen von Börsen, Wallet-Adressen oder Transaktions-IDs.

  5. Wohin sollte die Spur führen?

    • Von dem Bank- oder Kartenkonto deines Mannes zu einer Kryptobörse und dann möglicherweise weiter zu einer persönlichen Wallet.

    • Wenn du eine Wallet-Adresse findest, kannst du ihre Historie mit einem Blockchain-Explorer nachsehen (z. B. Blockchain.com für Bitcoin oder Etherscan für Ethereum).

In England und Wales müssen beide Parteien in einer Scheidung eine „vollständige und wahrheitsgemäße“ finanzielle Offenlegung machen. Das bedeutet, dass du Anspruch darauf hast, alle Finanzunterlagen deines Mannes zu sehen – einschließlich derjenigen zu Kryptowährungen.


Wichtige Formulare und Schritte:

  • Form E: Das ist das wichtigste Formular für die finanzielle Offenlegung. Es erfordert Angaben zu allen Vermögenswerten, Einkommen, Verbindlichkeiten und etwaigen Krypto-Beständen oder Wallets.

  • Fragebögen: Wenn du versteckte Vermögenswerte vermutest, kannst du nach dem Form E einen Fragenkatalog einreichen und mehr Details zu Krypto-Transaktionen, Wallets und Börsenkonten verlangen.

  • Kontoauszüge: Das Gericht erwartet für alle Konten mindestens 12 Monate Auszüge; daraus können Zahlungen an Kryptobörsen hervorgehen.

  • Offenlegungspflicht: Dein Mann muss alle Vermögenswerte offenlegen, auch digitale. Tut er das nicht, kann das Gericht daraus nachteilige Schlüsse ziehen und ihn bei der endgültigen Regelung möglicherweise sanktionieren.

Wenn du Beweise für Krypto findest, liste sie klar in deinem eigenen Form E auf und bitte in deinem Fragenkatalog um weitere Details. Das Gericht kann deinen Mann dazu verpflichten, Wallet-Adressen, Transaktionsverläufe und Auszüge von Börsen vorzulegen.

Zusammenfassung:
Finanzielle Offenlegung ist eine rechtliche Pflicht. Verwende Form E und stelle gezielte Fragen zu Krypto. Das Gericht kann deinen Mann zwingen, versteckte digitale Vermögenswerte offenzulegen, damit eine faire Aufteilung gewährleistet ist.

Die Grundlagen von Krypto (einfach erklärt)

  • Krypto ist digitales Geld, das mit echtem Geld gekauft und in Online-„Wallets“ gespeichert wird.

  • Jede Transaktion wird in einem öffentlichen Hauptbuch (der Blockchain) erfasst – sie ist also nicht wirklich verborgen.

  • Auch wenn der Name deines Mannes nicht angezeigt wird, kann man die Spur des Geldes von der Bank zur Börse zur Wallet verfolgen.

Wenn du unsicher oder überfordert bist

  • Lade deine Kontoauszüge, Screenshots oder Tabellenkalkulationen in Caira hoch.

  • Stelle Fragen wie „Ist das eine Krypto-Transaktion?“ oder „Was bedeutet diese Wallet-Adresse?“

  • Caira erklärt es in einfacher Sprache und hilft dir, eine Checkliste für deine nächsten Schritte zu erstellen.

Denke daran:

  • Krypto ist nicht unsichtbar – es gibt immer eine Spur.

  • Du musst kein Technikexperte sein, um anzufangen.

  • Beginne mit dem, was du finden kannst, und scheue dich nicht, Fragen zu stellen.

Dir steht ein fairer Anteil aller Vermögenswerte zu, ob digital oder nicht. Mit diesen Schritten bist du bereits auf dem richtigen Weg.

Begriffe, die du kennen solltest:
Was ist Bitcoin?
Bitcoin ist eine Form digitalen Geldes. Es ist die bekannteste Kryptowährung und wird oft als Ausgangspunkt für Menschen verwendet, die neu in Krypto sind.

Was ist Kryptowährung (Crypto)?
Kryptowährung ist ein allgemeiner Begriff für digitales Geld, das nicht von einer Regierung oder Bank kontrolliert wird. Bitcoin ist ein Beispiel, aber es gibt Tausende weitere.

Was sind Altcoins?
Altcoins sind einfach „Alternative Coins“ – also jede Kryptowährung, die nicht Bitcoin ist. Beispiele sind Ethereum, Solana und Ripple.

Was sind NFTs?
NFT steht für „Non-Fungible Token“. Stell es dir als digitalen Eigentumsnachweis für Dinge wie Kunst, Musik oder sogar Tweets vor. NFTs werden mit Kryptowährungen gekauft und verkauft.

Was ist eine Wallet?
Eine Krypto-Wallet ist wie ein digitales Bankkonto. Sie speichert deine Kryptowährungen und hat eine eindeutige Adresse (eine lange Zeichenfolge aus Buchstaben und Zahlen). Du brauchst diese Adresse, um Krypto zu senden oder zu empfangen.

Wenn du mehr Details brauchst, kann dir unsere Daniels v Walker-Anwendung. Was ist das und was ist der rechtliche Prüfungsmaßstab für Sachverständige? helfen.

Vielleicht ist auch Fiktiver Wohnsitz nach Jahren (UK-Steuer): Was das bedeutet und wo Menschen stolpern hilfreich.

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