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Der Garten- und Landschaftsbau ist eine der wenigen Branchen, in denen Sie sich mit der Natur, dem Wetter und dem Bauamt herumschlagen müssen – und das alles, bevor Sie überhaupt den ersten Stein verlegen.

Vielleicht sind Sie der beste Pflasterer im Landkreis oder ein Künstler mit der Heckenschere. Aber wenn Sie versehentlich einen Ast von einer geschützten Eiche abschneiden oder einen Sack Grasschnitt im örtlichen Recyclinghof ohne die richtigen Papiere abgeben, haben Sie nicht nur einen verärgerten Kunden vor sich; dann droht Ihnen womöglich auch eine Vorstrafe.

Die Ära des „Mannes mit dem Van“ im Gartenbau ist vorbei. Der moderne Landschaftsgärtner muss teils Anwalt, teils Vermesser sein, um die Fallen zu vermeiden, die in den Gärten Ihrer Kunden lauern.

Hier sind die drei größten rechtlichen Lücken in den meisten Gartenbauverträgen.

1. Die Falle des Abfallbeförderers (Es geht nicht nur um „Gras“)

Das Szenario: Sie haben die Hecken eines Kunden geschnitten. Sie haben sechs Säcke Grünschnitt. Sie werfen sie hinten auf den Pickup und fahren zum kommunalen Wertstoffhof. Sie tun doch etwas Gutes, oder?

Die rechtliche Realität: Falsch. Sobald Sie einem Kunden für die Abfallentsorgung etwas berechnen, wird dieser Grünschnitt zu „kontrolliertem Gewerbeabfall“. Ihn auf einem Haushalts-Wertstoffhof abzuladen, ist illegal.

Nach dem Environmental Protection Act 1990 müssen Sie:

1. Eine gültige Abfallbeförderungslizenz besitzen (Upper Tier, wenn Sie Bauabfälle/Bauschutt transportieren).

2. Den Abfall zu einer lizenzierten gewerblichen Umladestation bringen (und die Einfahrtsgebühr zahlen).

3. Ihrem Kunden einen Abfallübernahmeschein geben, der belegt, wohin der Abfall gelangt ist.

Wenn die Environment Agency (oder die Polizei) Sie mit Gewerbeabfall und ohne Lizenz anhält, sind die Bußgelder unbegrenzt, und Ihr Fahrzeug kann beschlagnahmt werden. Noch schlimmer: Wenn Sie einen „Typen auf Facebook“ für 20 £ damit beauftragen und er den Müll illegal entsorgt, sind Sie für die Strafe verantwortlich, weil Sie Ihre „Sorgfaltspflicht“ verletzt haben.

Die Lösung: Setzen Sie Ihre Nummer der Abfallbeförderungslizenz auf jedes Angebot. Stellen Sie einen separaten, gut sichtbaren Posten für „Lizenzierte Abfallentsorgung“ in Rechnung, damit der Kunde versteht, warum das Geld kostet.

2. Das Minenfeld der Grundstücksgrenze

Das Szenario: Ein Kunde bittet Sie, einen verrotteten Zaun zu ersetzen. „Setzen Sie die neuen Pfosten einfach dorthin, wo die alten waren“, sagt er. Sie leisten großartige Arbeit. Am nächsten Tag stürmt der Nachbar von nebenan heraus. „Dieser Zaun steht drei Zoll über meiner Grundstücksgrenze! Sie haben mein Land gestohlen.“

Die rechtliche Realität: Grenzstreitigkeiten gehören in Großbritannien zu den erbittertsten und teuersten Rechtsstreitigkeiten. Wenn Sie den Zaun tatsächlich installiert haben, kann der Nachbar Sie ebenso wie Ihren Kunden wegen Besitzstörung und Sachbeschädigung verklagen.

Die Lösung: Ihr Vertrag braucht eine spezielle Freistellungsklausel.

"Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, die rechtliche Grundstücksgrenze festzustellen."*

"Der Kunde erklärt sich bereit, den Landschaftsgärtner von allen Ansprüchen Dritter im Zusammenhang mit Grenzstreitigkeiten oder Besitzstörungen freizustellen."*

Raten Sie niemals. Wenn der Kunde sich nicht sicher ist, graben Sie nicht.

3. Die Baumschutzanordnung (TPO)

Das Szenario: Ein Kunde zeigt auf einen großen Baum: „Er nimmt der Terrasse das ganze Licht. Können Sie ihn kappen?“ Sie holen die Kettensäge heraus.

Die rechtliche Realität: Wenn dieser Baum einer Tree Preservation Order (TPO) unterliegt oder sich in einem Conservation Area befindet, ist das Beschneiden eine Straftat. „Das wusste ich nicht“ ist keine Verteidigung. Die Höchststrafe beträgt £20,000 pro Baum.

Die Lösung: Eine Klausel in Ihrem Vertrag, die besagt: „Die Arbeiten unterliegen TPO-Prüfungen. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, den Landschaftsgärtner über etwaige TPOs zu informieren, obwohl der Landschaftsgärtner Standardprüfungen durchführt.“ (Und dann prüfen Sie vor Beginn tatsächlich die TPO-Karte Ihrer örtlichen Gemeinde online!).

4. Die Beschwerde „Es ist abgestorben“

Das Szenario: Sie verlegen im Juli Premium-Rasen im Wert von £2,000. Er sieht makellos aus. Sie werden bezahlt. Zwei Wochen später ruft der Kunde an: „Das Gras ist gelb und tot. Ich will mein Geld zurück.“ Sie fahren hin und der Boden ist staubtrocken. Sie waren im Urlaub und haben nicht gegossen.

Die rechtliche Realität: Nach dem Consumer Rights Act müssen Waren von „zufriedenstellender Qualität“ sein. Lebende Produkte sind jedoch verderblich. Die Haftung geht auf den Kunden über, sobald Sie übergeben haben.

Die Lösung: Ein Haftungsausschluss für Nachpflege & Anwuchs.

"Der Auftragnehmer ist nach der Abnahme nicht für das Überleben von Pflanzen/Rasen verantwortlich, es sei denn, dies ist auf bei der Pflanzung bereits vorhandene Krankheiten zurückzuführen."*

"Der Kunde übernimmt die Verantwortung für Bewässerung und Pflege sofort bei Übergabe."*

Warum die Vertragsprüfung Ihnen Geld spart

Sie sind mit dem Verlegen von Terrassen beschäftigt, nicht mit dem Lesen von Gesetzen. Aber eine einzige TPO-Strafe oder eine Grenzklage kann den Gewinn eines ganzen Jahres zunichtemachen.

Die KI-gestützte Vertragsprüfung fungiert als Ihr rechtliches Sicherheitsnetz. Sie durchsucht Ihre Geschäftsbedingungen nach der Erklärung zur „Waste License“ und dem Haftungsausschluss für „Living Goods“. So ist gewährleistet, dass Sie, wenn der Regen aufhört und die Arbeit beginnt, vor den Dingen geschützt sind, die Sie nicht kontrollieren können.

Haftungsausschluss: Die Informationen in diesem Artikel dienen nur der allgemeinen Orientierung und sind nicht als professionelle Rechts-, Finanz-, Steuer- oder medizinische Beratung gedacht.

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