Das Renters’ Rights Act wird das private Mietwesen in England grundlegend verändern und bringt historische Änderungen für Mieter und Vermieter mit sich. Damit sich alle vorbereiten können, finden Sie hier eine klare Übersicht darüber, was kommt, wann es kommt und wie es Sie betrifft.

Phase 1: Wichtige Änderungen ab dem 1. Mai 2026

Ab dem 1. Mai 2026 greift die erste Reformwelle:

  • Kündigungen ohne Verschulden (Section 21) enden. Vermieter können Mieter nicht mehr ohne triftigen Grund kündigen, was Mietern mehr Sicherheit und Ruhe gibt.



  • Mieterhöhungen auf einmal pro Jahr begrenzt. Mieter können überhöhte Mieterhöhungen anfechten, und Vermieter dürfen nicht mehr als eine Monatsmiete im Voraus verlangen.



  • Gebotswettbewerbe bei der Vermietung und Diskriminierung verboten. Vermieter und Makler dürfen Mieter nicht gegeneinander ausspielen oder Bewerber ablehnen, weil sie Leistungen beziehen oder Kinder haben.



  • Räte erhalten neue Durchsetzungsbefugnisse. Kommunale Behörden können bei Verstößen Geldbußen von bis zu 7.000 £ verhängen, bei Wiederholungs- oder schweren Verstößen bis zu 40.000 £. Sie können Vermieter außerdem anordnen, Miete für bestimmte Verstöße zu erstatten.

Phase 2: Neue Dienste und Datenbanken (ab Ende 2026)

Die zweite Phase bringt mehr Unterstützung und Transparenz:

  • Ombudsstelle für private Vermieter. Dieser kostenlose, unabhängige Dienst hilft Mietern, Beschwerden ohne Gericht zu lösen.



  • Datenbank des privaten Mietsektors. Alle Vermieter müssen sich und ihre Immobilien registrieren. Die Einführung erfolgt gestaffelt nach Regionen, sodass leichter geprüft werden kann, wer wo vermietet.

Phase 3: Anhebung der Standards (Datum noch offen, nach Konsultation)

Die letzte Phase konzentriert sich auf die Verbesserung der Qualität von Mietwohnungen:

Erklärkarte zu den Phasen des Renters’ Rights Act: Was Vermieter und Mieter wissen müssen: Section 21, Mieterhöhungen, Starttermine.
  • Standard für angemessene Wohnungen. Zum ersten Mal müssen private Mietwohnungen Mindeststandards für Sicherheit, Schutz und Wärme erfüllen.

  • Ausweitung von Awaab’s Law. Weitere Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Wohnungen werden geprüft.

  • Mindeststandards für Energieeffizienz (EPC C). Bis 2030 müssen die meisten Mietwohnungen höhere Energieeffizienzstandards erfüllen, sofern keine Ausnahme gilt.

Was sollten Vermieter und Mieter jetzt tun?

  • Vermieter: Prüfen Sie Ihre Mietverträge, bereiten Sie sich auf neue Registrierungsanforderungen vor und stellen Sie sicher, dass Ihre Immobilien die kommenden Standards erfüllen.

  • Mieter: Kennen Sie Ihre Rechte, bewahren Sie Nachweise über Mietzahlungen und Kommunikation auf und seien Sie bereit, unfaire Mieterhöhungen oder Diskriminierung anzufechten.

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Weitere Hinweise finden Sie in unserem Leitfaden zu dem Renters Rights Act: Was sich für Mieter ab 2026 tatsächlich ändert.

Hinweis: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Rechts-, Finanz- oder Steuerberatung dar. Ergebnisse in Scheidungs- und Rentenangelegenheiten können je nach den individuellen Umständen und den dem Gericht vorgelegten Beweisen variieren. Ziehen Sie für Ihre konkrete Situation stets professionelle Unterstützung in Betracht.

Wenn Sie mehr Details benötigen, kann unser Antrag auf einen EHCP nach Ablehnung - auch nach einer erfolglosen Berufung: Was Sie wissen müssen hilfreich sein.

Vielleicht finden Sie auch Granny Annexe ohne Baugenehmigung: Was Sie wissen müssen nützlich.

Zu verwandten Themen siehe Universal Credit, Leistungen und das Renters’ Rights Act 2025: Wichtige Änderungen und Schutzmaßnahmen für Mieter.

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