Wenn Sie ganz am Anfang eines Kindschaftsverfahrens stehen, fragen Sie sich vielleicht, mit wem CAFCASS (Children and Family Court Advisory and Support Service) zuerst spricht – mit der Mutter oder mit dem Vater?

Das Verfahren kann sich etwas einseitig oder verunsichernd anfühlen, besonders wenn Sie nicht der Elternteil sind, der den C100-Antrag gestellt hat; so beginnt jedoch einfach die Informationssammlung.

Die übliche Reihenfolge der Kontaktaufnahme

CAFCASS spricht in der Regel zunächst mit dem Antragsteller – also dem Elternteil, der den C100 eingereicht hat. Dabei fragen sie nach Ihren Zielen, Ihrem Vorschlag zum Umgang und nach allen Bedenken, die Sie in Bezug auf den anderen Elternteil oder das Wohl Ihres Kindes haben. Dieses erste Gespräch wird manchmal auch als Safeguarding-Call bezeichnet, bei dem unmittelbare Risiken oder Sorgen besprochen werden.

Als Nächstes spricht CAFCASS mit dem Antragsgegner – dem anderen Elternteil –, um dessen Sicht, seine Position zum Umgang und etwaige Bedenken oder Vorschläge zu hören, die er vorbringen möchte. Nachdem beide Eltern angehört wurden, kann CAFCASS auch mit einem unabhängigen Sozialarbeiter sprechen, falls einer am Fall beteiligt ist.

Breitere Informationen einholen

CAFCASS verlässt sich nicht nur auf die Aussagen der Eltern. Um sich ein vollständiges Bild zu machen, können sie:

  • mit der Polizei sprechen, wenn es Schutz- oder strafrechtliche Bedenken gibt.

  • die Sozialdienste kontaktieren, wenn die Familie bereits früher dort bekannt war oder wenn es Fragen zum Kindeswohl gibt.

  • manchmal die Schule des Kindes ansprechen, um zu verstehen, wie das Kind zurechtkommt, und um Informationen über sein Wohlbefinden zu sammeln.

So kann CAFCASS dem Gericht ein ausgewogenes, auf Beweisen beruhendes Bild der Familiensituation vermitteln. Ihre Einschätzung ist nur ein Teil des Ganzen – Richter berücksichtigen eine breite Palette von Beweisen, darunter Polizeiregister, Berichte der Sozialdienste, Rückmeldungen der Schule und Ihre eigenen Ausführungen. Die Entscheidung des Gerichts basiert niemals ausschließlich auf dem, was CAFCASS sagt.

Was sollten Eltern tun?

  • Seien Sie ehrlich und offen, wenn Sie mit CAFCASS sprechen.

  • Teilen Sie Ihre Bedenken und Vorschläge klar mit.

  • Kooperieren Sie bei Anfragen nach Informationen oder Gesprächsterminen.

  • Konzentrieren Sie sich darauf, die gestellten Fragen zu beantworten, statt abzuschweifen oder über unzusammenhängende Themen zu sprechen. Wenn ein Vorwurf wichtig ist, wird CAFCASS danach fragen.

Zusammenfassung

CAFCASS spricht üblicherweise zuerst mit dem Elternteil, der das Verfahren eingeleitet hat, dann mit dem anderen Elternteil und sammelt anschließend bei Bedarf Informationen von anderen Stellen. Ihre Aufgabe ist es, dem Gericht zu helfen, die Vorgeschichte der Familie und die aktuelle Situation zu verstehen, damit Entscheidungen im besten Interesse des Kindes getroffen werden können. CAFCASS ist ein neutraler Beobachter, kein Entscheidungsträger.

Wenn Sie Fragen zum Ablauf haben oder wissen möchten, was auf Sie zukommt, können Sie nach weiteren Einzelheiten fragen oder Unterlagen zur weiteren Erläuterung hochladen. Alternativ lesen Sie unseren Artikel über CAFCASS und Übernachtungen oder Worauf schaut CAFCASS bei Hausbesuchen?.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Rechts-, Finanz- oder Steuerberatung dar. Ergebnisse in Scheidungs- und Rentenangelegenheiten können je nach den individuellen Umständen und den dem Gericht vorgelegten Beweisen variieren. Erwägen Sie stets, für Ihre konkrete Situation professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Wenn Sie mehr Details benötigen, kann Ihnen unser Bevorzugt CAFCASS Mütter? weiterhelfen.

Vielleicht finden Sie auch Folgen Gerichte CAFCASS immer? nützlich.

Zu verwandten Themen siehe Wann empfiehlt CAFCASS keinen Kontakt?.

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