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Es ist die häufigste Geschichte in britischen Wirtschaftsforen:
„Mein Geschäftspartner und ich haben uns zerstritten. Wir halten jeweils 50/50. Er arbeitet nicht mehr, weigert sich aber zu verkaufen. Ich kann ihn nicht entlassen. Ich kann kein Investment aufnehmen. Das Unternehmen geht zugrunde. Was soll ich tun?“
Oder die ebenso schmerzhafte Variante:
„Mein Geschäftspartner arbeitet nicht mehr, weigert sich aber zurückzutreten. Wir sind zu 50/50 Anteilseignern. Ich mache die ganze Arbeit, er bekommt die Hälfte des Gewinns. Wie werde ich ihn los?“
Die Antwort lautet meistens: Nichts.
Ohne Partnerschafts- oder Gesellschaftervereinbarung ist eine 50/50-Aufteilung ein Rezept für die Pattsituation. Nach dem Partnership Act 1890 (ja, das Gesetz ist so alt) ist die Auflösung einer Partnerschaft chaotisch, langsam und kann das Unternehmen zerstören, das Sie mit so viel Mühe aufgebaut haben.
Freundschaft ist keine Rechtsform. Sie brauchen vor der Hochzeit einen Vertrag für den Fall der Trennung.
Wer sollte besonders aufpassen?
Mitgründer und Startup-Teams
Familienunternehmen (Geschwister, Ehepartner, Cousins)
Bands, Kreativkollektive und YouTube-Kanäle
Immobilien-Joint-Ventures und Investmentclubs
Alle, die mit Freunden oder Verwandten Geschäfte machen
Wenn Sie gemeinsam etwas aufbauen, sollten Sie planen, was passiert, wenn Sie sich zerstreiten.
Die Klauseln, die Beziehungen (oder Vermögen) retten
1. Die Klausel „Russisches Roulette“ / „Texas-Shootout“
Das Szenario:
Sie und Ihr Partner liegen im Clinch. Sie wollen beide das Unternehmen, besitzen aber jeweils 50 %. Pattsituation.
So funktioniert es:
Eine „Russisches Roulette“-Klausel beendet die Pattsituation. Partner A nennt einen Preis, zu dem Partner B dessen Anteile kaufen kann (zum Beispiel 100.000 £). Partner B entscheidet dann:
Die 100.000 £ annehmen und gehen, ODER
Partner A zum gleichen Preis (100.000 £) herauskaufen.
Das erzwingt Fairness – bieten Sie zu niedrig, riskieren Sie, billig herausgekauft zu werden. Bieten Sie zu hoch, zahlen Sie zu viel. Es ist ein schneller, entschlossener Weg, Streitigkeiten ohne endloses Hin und Her zu lösen.
2. Regelungen für Ausscheidende (Good Leaver vs. Bad Leaver)
Das Szenario:
Sie gründen ein Tech-Unternehmen. Drei Monate später hat Ihr Mitgründer genug und fährt lieber auf Weltreise. Er behält seine 50 % Beteiligung. Sie arbeiten fünf Jahre lang und steigern den Wert auf 10 Mio. £. Dann kommt er zurück und verlangt seinen Anteil von 5 Mio. £ für drei Monate Arbeit.
So beheben Sie das:
Anteile sollten sich über die Zeit „verunverfallbaren“ bzw. schrittweise unverfallbar werden (typischerweise über vier Jahre).
Wenn jemand früh geht („Bad Leaver“ oder „Voluntary Leaver“), verliert er nicht unverfallene Anteile oder muss sie zum Nennwert (z. B. 1 £) statt zum Marktwert zurückverkaufen.
„Good Leaver“-Regelungen (z. B. bei Krankheit) können eine fairere Behandlung ermöglichen.
So profitieren nur diejenigen von den langfristigen Erträgen, die dabeibleiben.
3. Das „Mitziehrecht“
Das Szenario:
Sie erhalten ein Angebot, das Unternehmen für 5 Mio. £ zu verkaufen. Sie möchten verkaufen (Sie halten 70 %), aber Ihr Minderheitsgesellschafter (30 %) weigert sich zu unterschreiben, weil er „den Käufer nicht mag“. Der Deal platzt, weil der Käufer 100 % haben will.
So beheben Sie das:
Eine „Drag Along“-Klausel erlaubt es der Mehrheit (z. B. >51 % oder >75 %), die Minderheit zum Verkauf ihrer Anteile zu denselben Bedingungen zu zwingen. So kann ein kleiner Anteilseigner den Exit nicht als Geisel nehmen und einen für alle lebensverändernden Deal blockieren.
4. Vorbehaltene Angelegenheiten
Das Szenario:
Sie sind der „Geldpartner“ (30 %), Ihr Partner ist der „Arbeits-Partner“. Er entscheidet, das Geschäft von Kaffeeverkauf auf Krypto zu verlagern, ohne Sie zu konsultieren. Ihre Investition ist gefährdet.
So beheben Sie das:
Erstellen Sie eine Liste von „vorbehaltenen Angelegenheiten“, die einstimmige Zustimmung (oder zumindest Ihre ausdrückliche Zustimmung) erfordern.
Beispiele: Änderung des Geschäftsmodells, Aufnahme von Schulden über 10.000 £, Ausgabe neuer Anteile oder Verkauf wichtiger Vermögenswerte.
Das schützt beide Partner vor einseitigen Entscheidungen, die das Unternehmen zu Fall bringen könnten.
Weitere häufige Fallstricke
Kein Mechanismus zur Pattsituationslösung: Ohne eine Möglichkeit, ein Patt aufzulösen, stecken Sie fest, wenn Sie sich nicht einig sind.
Kein Vesting-Zeitplan: Frühe Ausscheider können mit einem großen Anteil des Unternehmens davonkommen.
Kein Ausstiegsplan: Wenn jemand raus will, gibt es keinen vereinbarten Ablauf und keinen vereinbarten Preis.
Warum KI-Vertragsprüfung hilft
Niemand möchte 3.000 £ für eine Gesellschaftervereinbarung zahlen, wenn das Unternehmen 0 £ Umsatz macht. Also kopieren Menschen Vorlagen aus dem Internet, die nicht zu ihrer Situation passen – oder schlimmer noch, sie tun gar nichts.
Die KI-Vertragsprüfung erkennt die Risiken:
„Warnung: Kein Mechanismus zur Pattsituationslösung gefunden.“
„Warnung: Kein Vesting-Zeitplan für Gründer gefunden.“
„Warnung: Keine Mitziehrechte vorhanden.“
Sie zwingt Sie, die unangenehme Frage jetzt zu stellen („Was passiert, wenn du gehst?“), damit Sie später nicht die katastrophale Frage stellen müssen („Wie werde ich dich los?“).
Abschließender Gedanke
Eine Geschäftspartnerschaft ist wie eine Ehe – leicht zu beginnen, schwer zu beenden. Mit den richtigen Vereinbarungen können Sie Ihre Freundschaft, Ihr Unternehmen und Ihre Zukunft schützen. Warten Sie nicht, bis die Sache eskaliert, um diese Lektion auf die harte Tour zu lernen.
Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Rechts-, Finanz- oder Steuerberatung dar. Die Ergebnisse können je nach Ihren individuellen Umständen variieren.
