Vertrauen ist die Basis für die Arbeit mit Ihrem Steuerberater.
Geben Sie sensible Daten ab, erwarten Sie absolute Diskretion.
Fehler können zu Rufschaden, Strafen und Verlusten führen.
Dieser Artikel zeigt Ihre Rechte und nächste Schritte bei Problemen.
2. Die gesetzliche Pflicht zur Verschwiegenheit
Berater müssen Daten gesetzlich und vertraglich schützen.
Nach DSGVO gilt: Daten nur rechtmäßig und sicher nutzen.
Berufsregeln von ICAEW und ACCA fordern strenge Vertraulichkeit.
Ausnahmen gelten nur bei gesetzlicher Pflicht zur Offenlegung.
Beispiel: Ihr Berater teilt Ihre BWA ohne Erlaubnis mit Dritten.
Dies verletzt die DSGVO sowie Berufsstandards klar.
Es kann zu Strafen oder Schadensersatzansprüchen führen.
3. Häufige Verstöße und deren Folgen
Verstöße sind vielseitig. Datenlecks entstehen schnell.
Ein falscher Mail-Empfänger oder unverschlüsselte Dateien genügen.
Auch Papierdokumente an öffentlichen Orten sind ein Risiko.
Beispiel: Akten liegen auf einem für alle offenen Server.
Enthalten diese sensible Daten, liegt ein DSGVO-Verstoß vor.
Dies kann Ermittlungen der Aufsichtsbehörde auslösen.
4. Mangelnde Kommunikation: Warnzeichen
Schlechte Kommunikation schadet oft schleichend, aber massiv.
Werden Mails ignoriert, droht das Verpassen wichtiger Fristen.
Das kann zu Säumniszuschlägen oder Prüfungen durch das Finanzamt führen.
Beispiel: Sie fragen nach einer neuen Umsatzsteuerregel.
Sie erhalten nur Standard-Antworten.
Sie wenden die Regel falsch an und zahlen eine Strafe.
5. Technische Schritte bei Problemen
Handeln Sie bei Verdacht auf Datenverstöße sofort schriftlich.
Fordern Sie Auskunft per DSGVO-Anfrage ein.
Antwortet der Berater nicht binnen einem Monat, ist das ein Verstoß.

Beispiel: Sie verlangen schriftlich Auskunft über Ihre Daten.
Wird dies ignoriert, können Sie die Behörden einschalten.
6. Beschwerden und rechtliche Schritte
Hilft direkter Kontakt nicht, beschweren Sie sich beim Verband.
Die Kammern prüfen Verstöße gegen die Berufspflichten.
Datenverstöße melden Sie direkt der zuständigen Behörde.
Bei finanziellem Schaden ist eine Klage möglich.
Beispiel: Sie melden den Verstoß der Kammer und Behörde.
Der Berater wird belangt; Sie fordern Schadensersatz.
7. Präventiver Schutz für Ihr Unternehmen
Vorsorge ist besser als Nachsorge.
Vereinbaren Sie schriftlich feste Standards zur Sicherheit.
Prüfen Sie die Datenschutz-Richtlinien Ihres Beraters jährlich.
Beispiel: Sie lassen sich die DSGVO-Schulung der Kanzlei zeigen.
Das senkt Risiken und zeigt, dass Sie Sicherheit ernst nehmen.
8. Schadensersatz einfordern
Verursacht ein Fehler direkte Schäden, fordern Sie Ersatz.
Errechnen Sie Bußgelder und entgangene Gewinne.
Nutzen Sie Mediation, Kammerbeschwerden oder den Klageweg.
Beispiel: Ein Datenleck kostet Sie Kunden und bringt ein Bußgeld.
Sie fordern die Summe über ein Mahnverfahren zurück.
9. Fazit
Die Partnerschaft basiert auf Vertrauen und Datenschutz.
Handeln Sie bei Fehlern schnell und dokumentieren Sie alles.
Verträge und klare Regeln schützen Sie vor Schäden.
Setzen Sie hohe Standards ans Umfeld Ihres Beraters.
Haftungsausschluss:
Dies ist keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.
Für Ihren Einzelfall fragen Sie bitte einen qualifizierten Experten.
Mehr Details finden Sie unter: Berater-Fehler: Was tun bei Inkompetenz?
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