private Krankenversicherung (PMI) ist für viele Beschäftigte in Großbritannien eine geschätzte Leistung, insbesondere da die Wartezeiten des NHS unvorhersehbar sein können—prüfen Sie immer die neuesten NHS England Referral to Treatment-Daten für aktuelle Zahlen. Wenn ein Arbeitgeber PMI bereitstellt, gilt dies jedoch in der Regel als steuerpflichtiger geldwerter Vorteil (BIK), sofern keine bestimmte Ausnahme greift. Das bedeutet, dass Beschäftigte zusätzliche Steuern zahlen müssen, sofern sie einen Teil oder die gesamte Prämie nicht „make good“ leisten. Wenn dies korrekt gehandhabt wird, kann das Geld und Aufwand sparen, aber die Regeln sind präzise und die Nachweise, die Sie aufbewahren, sind wichtig.
Was bedeutet „Making Good“?
„Making good“ ist der Begriff von HMRC dafür, wenn eine beschäftigte Person ihrem Arbeitgeber die Kosten eines Vorteils ganz oder teilweise erstattet—hier die Krankenversicherungsprämie. Wenn Sie Ihrem Arbeitgeber den richtigen Betrag bis zur richtigen Frist zahlen, wird Ihr steuerpflichtiger Vorteil reduziert (manchmal auf null). Wenn Sie die Frist verpassen oder zu wenig zahlen, kann es sein, dass Sie auf die volle Prämie besteuert werden, selbst wenn Sie den größten Teil bereits zurückgezahlt haben.
Warum Timing und Nachweise wichtig sind
HMRC setzt strenge Fristen: Für jedes Steuerjahr müssen Sie Ihre Zahlung an Ihren Arbeitgeber bis zum 6. Juli nach Ende des Steuerjahres (5. April) leisten. Wenn Sie später zahlen, reduziert dies Ihren geldwerten Vorteil für dieses Jahr nicht. Lassen Sie sich von Ihrem Arbeitgeber immer schriftlich bestätigen, dass Ihre Zahlung eingegangen ist und als „making good“ erfasst wurde.
Ein unordentliches, realistisches Beispiel
Stellen Sie sich vor, Sie treten im September in ein Unternehmen ein. Die Personalabteilung teilt Ihnen mit, dass Ihr Anteil an der PMI-Prämie 40 £ pro Monat beträgt, und Sie vereinbaren, diesen per Banküberweisung zu zahlen. Sie leisten einige Zahlungen, sind aber im März krankgeschrieben und vergessen zwei Monate lang zu zahlen. Im Juni bemerken Sie das und zahlen die fehlenden 80 £. Das Payroll-Team Ihres Arbeitgebers erfasst jedoch nur Zahlungen, die bis zum 31. Mai eingegangen sind, und Ihre Juni-Zahlung fehlt auf dem P11D. Wenn Ihr P11D eintrifft, weist er die volle Jahresprämie als steuerpflichtigen Vorteil aus. Sie sehen sich nun einer Steuerschuld auf den gesamten Betrag gegenüber, obwohl Sie den größten Teil bereits zurückgezahlt haben. Die Klärung mit Payroll und HMRC kann zeitaufwendig sein, und Sie benötigen klare Nachweise aller Zahlungen und Daten.
Praktische Schritte für Beschäftigte
Bestätigen Sie die Jahresprämie mit HR oder Payroll. Bitten Sie um eine Aufschlüsselung dessen, was der Arbeitgeber zahlt und was Sie erstatten sollen.
Richten Sie Ihre Zahlungen ein—idealerweise per Dauerauftrag oder Gehaltsabzug, damit es einen klaren Nachweis gibt.
Bewahren Sie Nachweise auf: Kontoauszüge, Gehaltsabrechnungen, E-Mails mit Zahlungsbestätigung und jede Korrespondenz zur Vereinbarung.
Bitten Sie um schriftliche Bestätigung Ihres Arbeitgebers, dass Ihre Zahlung für das betreffende Steuerjahr als „making good“ erfasst wurde.
Prüfen Sie Ihr P11D oder Ihre Gehaltsabrechnung nach Ende des Steuerjahres, um sicherzustellen, dass der Wert des Vorteils entsprechend reduziert wurde.
Beanstanden Sie Fehler umgehend—wenden Sie sich an HR oder Payroll und ziehen Sie bei Bedarf die HMRC-Leitlinien heran.
Fragen, die Sie stellen sollten
HR/Payroll: Wie hoch ist die gesamte Jahresprämie für meine Police? Wie viel soll ich erstatten, und bis wann?
Versicherer oder Makler: Kann ich eine Kopie des Policenplans und aller relevanten Ausschlusslisten erhalten?
Arzt: Wenn Sie einen Anspruch anfechten, können Sie unterstützende Schreiben oder medizinische Notizen bereitstellen?
Streitigkeiten mit Anbietern und Ausschlüsse
Auch wenn Sie einen Teil Ihrer Prämie zahlen, kann es weiterhin zu Streitigkeiten über Ansprüche kommen—etwa wegen Ausschlüssen für Vorerkrankungen oder Unklarheiten darüber, was abgedeckt ist. Wenn Sie unsicher sind, bitten Sie Ihren Versicherer um eine schriftliche Erklärung einer Ablehnung und verlangen Sie die konkrete Vertragsklausel, auf die er sich gestützt hat. Wenn Sie nicht einverstanden sind, können Sie Beschwerden an den Financial Ombudsman weiterleiten, der Streitigkeiten zu privater medizinischer und zahnärztlicher Versicherung bearbeitet.
Wie Caira by Unwildered helfen kann
Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Zahlungen, Versicherungsunterlagen, E-Mails mit HR oder medizinische Notizen nachzuverfolgen, kann Caira by Unwildered helfen. Sie können Ihre Versicherungsunterlagen, Briefe, Screenshots, E-Mails, medizinischen Notizen und Rechnungen hochladen. Caira kann Vertragsbedingungen vergleichen, Ihre Nachweise ordnen, Fragen oder E-Mails entwerfen und Ihnen helfen, die nächsten Schritte zu verstehen—rund um die Uhr. Keine Frage ist zu grundlegend, und alles geordnet zu haben, kann die Klärung von Streitigkeiten deutlich erleichtern.
Nützliche Ausgangspunkte
GOV.UK: Hinweise zu medizinischer oder zahnärztlicher Behandlung und Versicherung
HMRC-Leitlinien zur verpflichtenden Versteuerung über die Lohnabrechnung
Financial Ombudsman: Private medizinische und zahnärztliche Versicherung
Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen, keine rechtliche, steuerliche, versicherungsbezogene, finanzielle oder medizinische Beratung.
