Verstirbt der zweite Elternteil, stehen Familien oft vor großen Fragen zur Erbschaftsteuer (IHT).
Der Wert beider Nachlässe wird addiert.
Hier fällt meist die höchste Steuersteuer an.
Regeln zu Freibeträgen können verwirren.
Doch Wissen schützt vor teuren Fehlern.
Erbschaftsteuer nach dem zweiten Todesfall
Ehepartner und eingetragene Partner erben meist steuerfrei, wenn der Erste stirbt.
Nachlässe an Partner sind von der IHT befreit, sofern beide im UK leben.
Erst nach dem zweiten Tod wird der gesamte Nachlass besteuert.
Dazu zählen Immobilien, Ersparnisse, Anlagen und persönlicher Besitz, bevor Kinder erben.
Freibetrag und zusätzlicher Immobilien-Freibetrag
Jedem Einzelnen steht ein Freibetrag (Nil-Rate Band) von derzeit 325.000 £ zu.
Die ersten 325.000 £ des Nachlasses sind steuerfrei.
Geht das Haus an direkte Nachkommen (Kinder, Enkel), winkt ein Extra-Freibetrag.
Dieser erhöht den steuerfreien Betrag um bis zu 175.000 £.
Ungenutzte Freibeträge des Erstverstorbenen können übertragen werden.
Im besten Fall bleiben so bis zu 1 Million £ steuerfrei.
Voraussetzung: Beide Freibeträge sind voll nutzbar und das Haus geht an Kinder.
Der Immobilien-Freibetrag schrumpft um 1 £ für je 2 £ über der 2-Millionen-Grenze.
Ab 2,35 Millionen £ Nachlasswert entfällt dieser Freibetrag komplett.
Nicht jede Familie hat Anspruch darauf.
Prüfen Sie daher Ihre genauen Umstände.
Berechnung der fälligen Steuer
Beträge über dem Freibetrag werden meist mit 40 % besteuert.
Bei 1,2 Millionen £ Nachlass und 1 Million £ Freibetrag zahlen Sie Steuer auf 200.000 £.
Gehen mindestens 10 % des Nettonachlasses an eine Stiftung, sinkt der Satz auf 36 %.
Schenkungen in den letzten 7 Jahren vor dem Tod verkomplizieren die Rechnung.
Auch Gemeinschaftsbesitz oder Auslandsimmobilien spielen eine Rolle.
Schenkungen kurz vor dem Tod können steuerpflichtig sein, teils mit Abschlägen.
Häufige Missverständnisse und Fehler
Denken, alles sei steuerfrei: Many glauben, weil der Partner steuerfrei erbte, fällt nie Steuer an. Doch nach dem zweiten Tod greift oft die IHT.
Falsche Annahmen bei Freibeträgen: Hat der Erstverstorbene Teilerbteile an Dritte vergeben, ist nur der Restwert übertragbar.
Immobilien-Ausschlüsse ignorieren: Das Extra-Nil-Rate-Band gilt nur bei direkten Nachkommen und erlischt bei sehr großen Vermögen.
Schenkungen mit Vorbehalt: Behält der Schenker ein Nutzungsrecht (z. B. mietfreies Wohnen), zählt die Immobilie weiter zum Nachlass.
Fehlende Nachweise: Testamentsvollstrecker müssen Werte belegen können. Das Finanzamt fordert Berichte oft noch nach 20 Jahren an.
Ein praktisches Beispiel
Zwei Eltern hinterlassen Eigentum im Wert von insgesamt 900.000 £.
Sind alle Freibeträge nutzbar, bleibt die Million steuerfrei für die Kinder.
Es fällt keine Steuer an.
Bei höherem Erbe oder bereits genutzten Freibeträgen greift die 40-%-Steuer.
Beträgt der Nachlass 1,3 Millionen £ bei 900.000 £ Freibetrag, versteuern Sie 400.000 £.
Das ergibt eine Steuerlast von 160.000 £.
Was Kinder jetzt tun sollten
Freibeträge prüfen: Klären Sie, ob alle Freibeträge übertragbar sind. Belegen Sie ungenutzte Anteile des ersten Elternteils.
Unterlagen sichten: Nachweise zu Schenkungen, Eigentum und Altfreibeträgen sammeln. Kopien von Testament und Bewertungen sichern.
Schenkungen bewerten: Geschenke der letzten 7 Jahre prüfen. Je nach Zeitspanne greifen steuerliche Vergünstigungen.
Eigentumsform klären: Auslandswerte oder Firmen unterliegen Sonderregeln. Für Höfe und Betriebe gelten oft Agrarfreibeträge.
Belege 20 Jahre aufbewahren: HMRC darf die Berechnung des Nachlasswertes und gezahlte Steuern sehr lange prüfen.
Warum Vorsorge wichtig ist
Die Steuer-Regeln nach dem zweiten Tod sind komplex und ändern sich oft.
Wer nicht plant oder Belege verliert, zahlt am Ende mehr Steuern.
Überprüfen Sie Pläne nach Heirat, Scheidung oder der Geburt von Enkeln neu.
Erbschaftsteuer wirkt erdrückend.
Doch gutes Wissen schützt das Erbe Ihrer Familie.
Nehmen Sie sich beim Erbe des zweiten Elternteils Zeit zur genauen Prüfung aller Regeln.
Fühlen Sie sich sicherer:
Caira ist Ihre neue beste Freundin! 👱🏼♀️🌸
Erhalten Sie schnelle Entwürfe im Familien-, Erbrecht- und Strafrecht.
Basierend auf 10.000 Rechtsdokumenten für England und Wales.
Dokumente hochladen für noch präzisere Antworten.
14 Tage kostenlos testen – kein Risiko, danach nur 15 £/Monat.
https://www.unwildered.co.uk
Mehr Infos finden Sie in unserem Leitfaden zu Sorgen beim Erbe in zweiter Ehe.
Hinweis: Dieser Blogbeitrag dient nur zur Information. Es ist keine Rechtsberatung. Ergebnisse hängen stets von Ihren individuellen Umständen ab.
Erfahren Sie mehr unter Urkundenänderung, IPDI und Steuervermeidung.
Vielleicht hilft Ihnen auch Wohnsitzfiktion und Erbschaftsteuer für Millionäre 2025 weiter.
Verwandte Themen finden Sie unter Ausschlussgründe für Pflegeeltern im UK.
