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„No Sale, No Fee.“ Das klingt einfach.

Doch die Immobilienwelt ist selten einfach.

Der Verkäufer, der zwei Makler beauftragt und sich weigert, einen von beiden zu bezahlen. Der Vermieter, der die Vermietung privat verlängert, um Sie auszuschließen. Der Käufer, der am Tag des Vertragsabschlusses abspringt.

Immobilien- und Vermietungsagenturen sind ein Geschäft mit hohem Volumen und hohem Konfliktpotenzial. Sie unterliegen strengen Consumer Protection Regulations (CPRs) und Anti-Money Laundering (AML)-Gesetzen. Ein einziger Tippfehler in Ihrer Agenturvereinbarung kann Sie eine Provision von £10.000 kosten.

Hier sind die rechtlichen Schlüssel, um Ihre Gebühr zu sichern.

1. Die Falle der „Dual Fee“ (Effektive Ursache)

Das Szenario: Sie vermarkten ein Haus. Sie zeigen Mr Smith die Immobilie. Er macht ein niedriges Angebot. Der Verkäufer lehnt es ab. Der Verkäufer ist verärgert und beauftragt einen zweiten Makler (Makler B). Makler B ruft Mr Smith an, verhandelt einen höheren Preis und schließt den Deal ab.

Sie senden Ihre Rechnung. Makler B sendet seine Rechnung.

Der Verkäufer weigert sich, Sie zu bezahlen. „Makler B hat es verkauft.“

Die rechtliche Realität:

Dies ist der Präzedenzfall Foxtons v Pelkey Bicknell. Um Provision zu verlangen, müssen Sie in der Regel die „Effective Cause“ des Verkaufs sein, nicht nur der „Vermittler“. Wenn Makler B die eigentliche Arbeit des Abschlusses geleistet hat, gewinnt er wahrscheinlich.

Die Lösung:

  • Sole Agency: Binden Sie den Kunden für einen Zeitraum der Sole Agency (z. B. 12 Wochen).

  • Die Klausel „Ready, Willing and Able“: Vorsicht. Provision zu verlangen, nur weil Sie einen Käufer gefunden haben (selbst wenn der Verkäufer abspringt), gilt nach Verbraucherrecht oft als „Unfair“, sofern sie nicht sehr spezifisch formuliert und hervorgehoben ist.

Referral Fees: Wenn Sie den Käufer an einen anderen Makler weitergeben, stellen Sie sicher, dass eine Sub-Agentur-Gebührenvereinbarung schriftlich zwischen agents* besteht.

2. Die „Backdoor Renewal“ (Vermietung)

Das Szenario: Sie finden einen Mieter für einen Vermieter. Sie berechnen 10 % für das erste Jahr. Im zweiten Jahr ruft der Vermieter Sie an: „Wir verwalten das jetzt selbst, danke.“

Sie unterzeichnen mit dem von Ihnen gefundenen Mieter einen neuen Direct Tenancy Agreement. Sie verlieren Ihre Verlängerungsgebühren.

Die rechtliche Realität:

Erklärkarte für The Commission War: Legal Battles for Estate and Letting Agents: Assets, Family risk, Plan.

Nach dem High-Court-Urteil OFT v Foxtons können Verlängerungsprovisionen als „Unfair Contract Terms“ gelten, wenn sie nicht transparent sind. Sie dürfen sie nicht im Kleingedruckten verstecken. Sie müssen sie dem Vermieter aktiv zur Kenntnis bringen („Red Hand Rule“).

Die Lösung:

Transparenz: Ihre Bedingungen müssen auf der Vorderseite klar angeben: „Renewal Fees of [X]% apply if the Tenant remains in the property.“*

Haftung: Erklären Sie warum* (Sie haben das Asset beschafft – den Mieter). Wenn die Klausel versteckt ist, werden Sie nicht bezahlt.

3. Falsche Darstellung (Die Vertuschung des „Damp Patch“)

Das Szenario: Ein Verkäufer sagt Ihnen: „Ach, der Fleck an der Decke ist alte Geschichte, das ist repariert.“ Sie sagen dem Käufer: „Es ist repariert.“

Der Käufer zieht ein. Es regnet. Das Dach leckt. Der Käufer verklagt SIE wegen Falscher Darstellung.

Die rechtliche Realität:

Nach den Consumer Protection from Unfair Trading Regulations 2008 (CPRs) dürfen Sie nicht einfach wiederholen, was der Verkäufer sagt. Sie haben die Pflicht, keine irreführenden Aussagen zu machen.

Sie können strafrechtlich verfolgt und zivilrechtlich verklagt werden.

Weitere Hinweise finden Sie in unserem Leitfaden zu der besten KI für Immobilienmakler im Jahr 2026.

Auch Recruiter können von unserem Leitfaden zu Gebührenschutz bei Backdoor-Hire-Situationen profitieren.

Die Lösung:

Haftungsausschluss: „Agent has not tested services/appliances.“* (Standard, aber nur begrenzter Schutz).

  • Die Prüfung „Material Information“: Sie müssen den Verkäufer proaktiv um Nachweise bitten. Wenn er nicht belegen kann, dass es repariert ist, sagen Sie nicht, dass es so ist.

4. AML-Prüfungen (Das Gefängnisrisiko)

Das Szenario: Ein Barkäufer will einen schnellen Verkauf. Sie prüfen seinen Reisepass (ID). Sie vergessen, seine Source of Funds zu prüfen. Sie machen weiter.

Die rechtliche Realität:

Immobilienmakler stehen an vorderster Front der Anti-Money Laundering-Aufsicht (HMRC). Das Versäumnis, „Customer Due Diligence“ (CDD) durchzuführen, ist eine Straftat. Sie können wegen eines Papierfehlers mit Tausenden von Pfund bestraft werden, selbst wenn tatsächlich keine Geldwäsche stattgefunden hat.

Die Lösung:

Ihre Terms of Business sollten festhalten:

„Wir behalten uns das Recht vor, vom Verkauf zurückzutreten, wenn innerhalb von [X] Tagen keine zufriedenstellenden AML-Nachweise vorgelegt werden. Wir haften nicht für Verzögerungen, die durch AML-Compliance verursacht werden.“

Warum die Vertragsprüfung Ihr Bewertungswerkzeug ist

Sie bewerten jeden Tag Häuser. Bewerten Sie Ihr eigenes Geschäft.

Die KI-Vertragsprüfung stellt sicher, dass Ihre Agency Agreement dem Estate Agents Act 1979 entspricht. Sie prüft, ob Ihre Definitionen von „Sole Agency“ wasserdicht sind. Sie stellt sicher, dass Ihre Klauseln zu Renewal Fees den „Fairness Test“ vor Gericht bestehen. Sie hilft Ihnen, für die Deals bezahlt zu werden, die Sie abschließen.



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