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Content Creator zu sein ist ein Traumjob. Du wirst dafür bezahlt, kreativ zu sein, du arbeitest für dich selbst, und täglich kommen Pakete mit Gratisartikeln bei dir an.

Doch hinter den Filtern und den Unboxings ist Influencing ein stark reguliertes Mediengeschäft. Du bist zugleich Verlag, Werbetreibender und Sender in einer Person. Die CMA (Competition and Markets Authority) und ASA (Advertising Standards Authority) haben harte Maßnahmen gegen britische Influencer eingeleitet, die Werbung verschleiern.

Und dann sind da noch die Marken. Für jede großartige Partnerschaft gibt es einen Vertrag, der darauf ausgelegt ist, dir deine Rechte für ein paar Cent zu nehmen.

Hier ist der rechtliche Realitätscheck für deine Creator-Karriere.

1. Das "#Ad" vs. "#Gifted"-Minenfeld

Die Situation: Eine Hautpflegemarke schickt dir ein kostenloses Serum im Wert von 50 £. Es fließt kein Geld. Du prüfst das Produkt und liebst es. Du postest eine Story: "Ich bin besessen davon! Danke @Brand!"

Die rechtliche Realität: Du hast womöglich gerade den CAP Code verletzt.

Laut der ASA gilt: Wenn eine "Zahlung" vorlag (das kostenlose Geschenk zählt als geldwerter Vorteil) UND "Kontrolle" (haben sie dir gesagt, was du posten sollst, oder hast du gepostet, um die Beziehung aufrechtzuerhalten?), dann ist es Werbung.

Die Verwendung von #Gifted oder #Spon oder das Verstecken des Tags in einem Meer von Hashtags reicht nicht aus. Die Kennzeichnung muss "eindeutig erkennbar" vor der Interaktion des Verbrauchers sein.

Die Lösung: Im Zweifel #Ad verwenden. Setze es an den Anfang der Bildunterschrift oder direkt ins Video (nicht versteckt unter dem "Mehr anzeigen"-Bereich). Es fühlt sich unangenehm an, aber auf der ASA-Website "an den Pranger gestellt" zu werden, ist schlimmer für deinen Ruf.

2. Der große IP-Raub ("In Perpetuity")

Die Situation: Eine Marke bietet dir 250 £ für die Erstellung eines Reels an. Sie schicken dir einen Vertrag. Er wirkt ganz normal. Vergraben in Klausel 8 steht dieser Satz:

"Der Creator überträgt der Marke alle geistigen Eigentumsrechte auf ewig, im gesamten Universum."*

Die Realität: Du hast gerade dein Gesicht und deine Arbeit für immer verkauft. Die Marke kann dieses Video jetzt in eine TV-Werbung stecken, auf eine Plakatwand drucken oder an eine Stockfoto-Seite verkaufen. Du wirst nie wieder einen Penny sehen.

Die Lösung: Übertrage dein IP NIEMALS, außer der Preis ist astronomisch.

Gewähre eine Lizenz: Gib ihnen die Erlaubnis, die Inhalte zu nutzen*

  • Definiere die Lizenz: Begrenze sie nach Zeit (z. B. 12 Monate), Plattform (z. B. nur Instagram & TikTok, keine Paid Ads/Spark Ads) und Gebiet (z. B. nur Großbritannien).

  • Wenn sie "Paid Usage" (Whitelisting) wollen, verlange dafür einen Aufpreis.

3. Die Fesseln der "Exklusivität"

Die Situation: Du schließt einen Deal mit einem Proteinriegel-Unternehmen ab. Die Vergütung beträgt 500 £. Der Vertrag enthält eine "Exklusivität"-Klausel, die dich für 6 Monate daran hindert, mit "Konkurrenten" zu arbeiten.

Zwei Wochen später bietet dir Gymshark einen Deal über 5.000 £ an. Du musst nein sagen, weil der Proteinriegel-Vertrag den Begriff "Konkurrent" sehr weit fasst: "jede Marke aus dem Gesundheits- oder Fitnessbereich".

Die Lösung: Verhandle die Konkurrenz-Definition.

Stelle sicher, dass "Konkurrent" streng definiert ist, z. B. "Andere Proteinriegel-Marken." Es sollte dich nicht daran hindern, mit Sportbekleidung, Getränken oder Vitaminen zu arbeiten.

4. Illegale Gewinnspiele

Die Situation: "Like diesen Beitrag, tagge 3 Freunde, teile ihn in deinen Stories, um zu GEWINNEN!"

Wir sehen das jeden Tag.

Die rechtliche Realität: Die Glücksspielgesetze im Vereinigten Königreich sind streng.

  • Lotterie: Bezahlte Teilnahme + Zufall. (Ohne Lizenz illegal).

  • Wettbewerb: Erfordert Geschick. (Legal).

  • Verlosung: Kostenlose Teilnahme + Zufall. (Legal).

Die meisten Gewinnspiele sind Verlosungen. Aber damit sie legal sind (und den Teilnahmebedingungen von Instagram entsprechen), MUSST du die Teilnahmebedingungen angeben: Einsendeschluss, nur für Einwohner des Vereinigten Königreichs, wie der Gewinner ausgewählt wird (Zufallszahlengenerator) und wie Daten behandelt werden (DSGVO). Ein "dubioses" Gewinnspiel kann dazu führen, dass Meta dein Konto sperrt.

Warum sich die Vertragsprüfung von selbst bezahlt macht

Als Creator ist dein "Produkt" dein Abbild und deine Kreativität. Gib es nicht einfach her.

Die KI-Vertragsprüfung fungiert als dein Agent. Sie scannt den PDF-Vertrag der Marke und markiert sofort: "Warnung: Nutzungsrechte auf 'Ewigkeit' gefunden." "Warnung: Weit gefasste Exklusivitätsklausel." Sie gibt dir die Möglichkeit zu antworten: "Ich arbeite sehr gern mit euch zusammen, aber ich muss die Nutzungsrechte auf 12 Monate ändern." Die meisten Marken erwarten, dass du widersprichst. Sie testen nur, ob du es tun wirst.

Haftungsausschluss: Die Informationen in diesem Artikel dienen nur allgemeinen Orientierungszwecken und sind nicht als professionelle rechtliche, finanzielle, steuerliche oder medizinische Beratung gedacht.

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