Kurz gesagt: Ab April 2025 haben neue Verbraucherschutzregeln im Rahmen des Digital Markets, Competition and Consumers Act 2024 (DMCC Act) die Art und Weise verändert, wie Unternehmen mit Abonnements, Preistransparenz und gefälschten Bewertungen umgehen. Wenn Sie jemals Schwierigkeiten hatten, ein Abonnement zu kündigen, oder von versteckten Gebühren überrascht wurden, sind diese Regeln für Sie relevant.

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Das Problem

Automatisch verlängernde Abonnements sind zum Standard für alles geworden, von Streaming bis zu Fitnessstudio-Mitgliedschaften. Citizens Advice schätzte, dass Verbraucher im Vereinigten Königreich insgesamt über 600 Millionen Pfund pro Jahr für ungewollte Abonnements ausgaben, an die sie sich nicht mehr erinnerten oder die sie nur schwer kündigen konnten.

Häufige Beschwerden:

  • Kostenlose Testphasen, die ohne klare Warnung automatisch in kostenpflichtige Abonnements übergehen

  • Kündigungsprozesse, die Telefonanrufe zu eingeschränkten Zeiten erfordern

  • Verlängerung zu höheren Preisen als der ursprüngliche Preis bei der Anmeldung

1. Klarere Informationen vor Vertragsabschluss

Unternehmen müssen Ihnen vor dem Abschluss eines Abonnements jetzt klare Informationen bereitstellen: Gesamtkosten, Abrechnungsrhythmus, Kündigungsmöglichkeiten und was am Ende einer etwaigen Testphase passiert. Diese Informationen müssen deutlich hervorgehoben sein und dürfen nicht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen verborgen werden.

2. Erinnerungen zur Verlängerung

Bevor sich ein Abonnement automatisch verlängert--insbesondere nach einer kostenlosen Testphase oder einem vergünstigten Zeitraum--müssen Unternehmen eine Erinnerung senden. So haben Sie die Möglichkeit, vor der Belastung zu kündigen.

3. Einfache Kündigung

Wenn Sie sich online angemeldet haben, sollten Sie online kündigen können. Unternehmen dürfen von Ihnen nicht länger verlangen, dass Sie zum Kündigen eine Telefonhotline anrufen oder ein langwieriges "Retention"-Verfahren durchlaufen.

4. Drip Pricing

Das Gesetz befasst sich mit "Drip Pricing"--wenn der beworbene Preis niedrig ist, aber beim Bezahlvorgang verpflichtende Gebühren hinzukommen (Buchungsgebühren, Servicegebühren, Bearbeitungsgebühren). Unternehmen müssen nun den unvermeidbaren Gesamtpreis im Voraus angeben. Das betrifft Branchen wie den Ticketverkauf, Reisen und Essenslieferungen, bei denen zusätzliche Kosten in der Vergangenheit oft erst spät im Bezahlvorgang erschienen.

Gefälschte Bewertungen

Das Gesetz stellt es unter Strafe, gefälschte Bewertungen in Auftrag zu geben oder zu veröffentlichen oder echte negative Bewertungen zu unterdrücken. Die Durchsetzung erfolgt durch die Competition and Markets Authority (CMA).

Was Sie tun können

Wenn Sie glauben, dass ein Unternehmen diese Regeln nicht einhält:

  • Melden Sie es der CMA oder Trading Standards über die Verbraucher-Hotline von Citizens Advice

  • Bei individuellen Streitigkeiten über Gebühren wenden Sie sich zunächst direkt an das Unternehmen

  • Wenn Sie glauben, dass Ihnen unberechtigterweise Kosten berechnet wurden, prüfen Sie, ob Ihre Bank ein Rückbuchungsverfahren für bestrittene Transaktionen anbietet

FAQ

Gilt das auch für bestehende Abonnements?

Die neuen Regeln gelten für Abonnements, die nach Inkrafttreten der Bestimmungen abgeschlossen oder verlängert wurden. Wenn Sie bereits ein Abonnement mit automatischer Verlängerung haben, sollten die Anforderungen an Erinnerungen zur Verlängerung bei Ihrem nächsten Verlängerungsdatum gelten.

Und was ist mit kostenlosen Testphasen?

Kostenlose Testphasen, die automatisch in kostenpflichtige Abonnements übergehen, sind ausdrücklich erfasst. Das Unternehmen muss Ihnen vor Ablauf der Testphase eine Erinnerung senden und die Kündigung einfach machen, wenn Sie nicht weitermachen möchten.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen und stellt keine finanzielle, steuerliche oder rechtliche Beratung dar.

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